Die Eidgenössische Spielbankkommission hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht und verzeichnet ein kombiniertes Bruttospielergebnis der Spielbanken von CHF 878,5 Millionen. Dieser Gesamtwert entspricht einem Rückgang von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Standorte vor Ort erzielten CHF 564,9 Millionen, was einem Rückgang von 3,9 % gegenüber dem Niveau von 2024 entspricht, während Online-Plattformen CHF 313,6 Millionen beisteuerten, was einem Anstieg von 1,2 % entspricht. Die Spielbankergebnisse stimmen mit den breiteren Branchentrends überein, die von der Schweizerischen Spielüberwachungsbehörde dokumentiert wurden.
Der Umsatz aus Lotterie und Sportwetten sank um 2,4 % auf CHF 3,87 Milliarden, und die Bruttospielerträge fielen um 3,7 % auf CHF 1,203 Milliarden.
Die eidgenössische Spielbankabgabe belief sich auf CHF 263,1 Millionen und entsprach dem Rückgang der Einnahmen. Die Mittel wurden wie folgt verteilt: CHF 219,99 Millionen an den Bund und CHF 43,08 Millionen an die Kantonsbehörden. Die Betriebskosten der Kommission beliefen sich auf CHF 10,7 Millionen und machten etwa 3 % der Spielenausgaben aus.
Die Einnahmen aus Gebühren und Geldstrafen beliefen sich auf CHF 9,36 Millionen, die verbleibenden CHF 1,35 Millionen wurden vom Bundeshaushalt bereitgestellt.
Lizenzänderungen und operative Updates
Die Periode 2025 leitete einen neuen Konzessionszyklus ein, der bis 2044 läuft. Der Markt umfasst derzeit 20 Standorte vor Ort und neun Online-Betreiber. Die Spielbank St.
Moritz schloss im April aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, und die Kommission entzog die Konzession im August. Die Lizenz wird vor der geplanten Bundesprüfung im Jahr 2028 nicht erneut ausgeschrieben. Die Spielbank Schaffhausen beendete im Oktober nach 23 Jahren ihren Betrieb, wobei ihre Belegschaft und Ausrüstung in die Spielbank Winterthur integriert wurden.
Die Spielbank Davos unterbrach den Betrieb für einen Standortwechsel und nahm den Service am 15. Dezember nach bestandenen behördlichen Kontrollen wieder auf. Im digitalen Segment begann Mendrisio im Juli mit dem Online-Handel, während die Spielbanken Basel und Montreux aufgrund von Rentabilitätsbedenken den Online-Markt verließen.
Prilly erhielt eine Lizenzverlängerung bis zum 31. Oktober 2026, um unerwartete Gebäudeinstandsetzungen abzuschließen. Der Schweizer Bundesrat genehmigte alle Betreibervereinbarungen für das Jahr während 2024. Die Spielerschutzmassnahmen werden weiterhin ausgebaut, wobei die jährlichen Registrierungen im Ausschlussregister Spielsperre einen Aufwärtstrend aufweisen.